Obmänner und Präsidenten

1909 - ? Regierungsrat Hans Wehr:
Er war der erste "Sektionsleiter" der KAC Fechtgesellschaft. Er war führendes Mitglied der AdFÖ und Vorsitzender der Amateurkommission (Vorgänger des ÖFV). Gemeinsam mit Universitätsfechtmeister Martin Werdnik gelang ihm die Einführung des Fechtens in den Mittelschulen. In der KAC Festschrift 1924 beklagt er das Einschlafen der Fechtriege und nennt auch die Gründe: "Das Fehlen einer eigenen Trainingsstätte". Damit sollten die KAC Fechter bis 2008 warten müssen. Bereits 1900 gab Hans Wehr ein Buch über den Fechtsport
heraus. Der Titel: "Fechtunterricht an Mittelschulen".

ab 1935 Architekt Walter Mayr:
Er b egründet das Sportfechten im KAC, wobei ihm Persönlichkeiten wie Artur Verzan und Robert Simonis zur Seite standen. Schon 1936 und 1937 gab es innerhalb der Wörthersee Spiele ein grandios besetztes Fechtturnier. Olampiasiegerin Ellen Müller-Preis, Jenny Adams (BEL), Fritzi Wenisch, Tibor Bercelli, Hugo Weczereck, Josef Losert Dr. Bela Bay, usw. Ein Klassefeld - jeder Einzelne hatte bei Weltmeisterschaften zumindest Medaillen erkämpft. Mit Hansheinz Reinprecht brachte der KAC in diesen Jahren einen "Eigenbaufechter" heraus, der in den 16-Mann-Kader des Deutschen Reiches aufgenommen wurde.


  ab 1946 Robert Aumüller:
Als Robert Aumüller 1946 aus dem Krieg zurückkehrte, wurde er vom damalgien KACObmann Hans Steiner gebeten, die Fechtsektion wieder aufzubauen. Er erweckte die Fechtturniere im Rahmen der Wörthersee Spiele wieder zu neuem Leben und lud dazu FechterInnen aus Ungarn, Italien, Frankreich und England ein. "Berühmte" Fechter trafen sich in Klagenfurt. So der Silbermedaillengewinner der OS 1912 von Stockholm Richard Verderber (er fungierte als Kampfleiter), Dr. Albert Martincic, Vizeweltmeister der Studenten
mit Florett und Degen, der engl. Major Moor, Britischer Meister.

ab 195
1 Ing. Kurt Ertl:
war nicht nur Sektionsleiter sondern auch Übungsleiter der Fechter. Zur Unterstützung organisierte er zwei ungarische Trainer - Czismadia und Scabolz waren als Amateurtrainer tätig. Die Fechtsektion nahm in dieser Zeit einen großen Aufschwung. Gleich drei Hochzeiten gab es aus "Fechtbekanntschaften" (Familien Hirsch, Mraz und Schöffmann). Sein Schüler Otwin Pilgram, der Ende 1955 zu den Treibacher Werken wechselte, brachte das Fechten in den Krappfelder Raum.

ab 1954 Otwin Pilgram:
Die Ära von Otwin Pilgram als Sektionsleiter dauerte nur knapp zwei Jahre. Er wechselte Ende 1955 beruflich zu den Treibacher Chemischen Werken und verbreitete das Fechten im Krappfelder Raum. Pilgram sorgte dafür, dass die vom ÖFV über den KAC verhängte Sperre wieder aufgehoben wurde. Er gründete damals innerhalb des Turnvereines in Treibach eine Fechtsektion und sorgte auch dafür, dass innerhalb der Werksportgemeinschaft Union Passering eine Fechtsektion aufgebaut wurde.

ab 1956 Adolf Kalb:
Er folgte Otwin Pilgram, war aber selbst einer der damals erfolgreichsten Kärntner Fechter und tummelte sich lieber selber auf der Fechtbahn. Er wurde mehrfacher Kärntner Meister mit dem Florett und gewann auch eine damals sehr begehrte Trophäe - das "Silberne Alpenflorett".


ab 1958 Prof. Dr. Hellmut Huber:
Prof. Dkfm.Dr. Hellmut Huber, der spätere Landesschulinspektor kam von der WSG Radenthein zum KAC. Der Mann aus dem Gurktal sollte viele Jahre lang die Geschicke der KAC Fechter leiten. Er wurde oftmaliger Kärntner Meister in allen Waffen und sorgte auch dafür, dass Hans R. Waldner und Karl Robatsch von der Union Passering und Fritz Prause vom Villacher Turnverein zum KAC kamen., Von 1977 bis 2000 war er der Präsident des KLFV. ER sorgte dafür, dass das "Leistungsmodell Fechten in Kärnten" gegründet werden konnte.





ab 1970 Bezirksdirektor Herwig Soboll:
In seine Ära fallen die Erfolge von Fritz Prause als Staatsmeister und Olympiateilnehnmer, Österr. Jugendmeistertitel durch "Burschi" Stadler, Margrit Baurecht, Karl Newole und viele Kärntner Meistertitel durch Hans. R. Waldner und Karl Robatsch. Die späteren Präsidenten des KLFV, Dr. Karl Safron und Ing. Hubert Erber zählte ebenfalls zu seiner Fechtriege. Er holte Karl Robatsch, der beruflich nach Klagenfurt übersiedelt und in Treibach sehr erfolgreich als Trainer tätig war, als Trainer der KAC-Fechtsektion.




ab 1982 Dr. Karl Safron:
Übernahm die inzwischen auf 50 aktive Fechter angewachsene Fechtsektion und sorgte dafür, dass es im KAC steil bergauf ging. Während seiner Zeit sollte der KAC im Jugendbereich zum erfolgreichsten Club des ÖFV aufsteigen. Insgesamt 38 österr. Meistertitel sollten die KAC FechterInnen erringen. Namen wie Marcus und Nadja Robatsch, Tanja Kogler, Katrin Pototschnig, Sabine Eisshofer, Isabella Ernst, Alexandra Wrulich, Sabine Pika, Judith Kleinberger, Klaus Paier.... sorgten für viele Siege auf der Fechtplanch. Dr. Karl Safron übernahm in der Folge die Präsidentschaft des KLFV von Prof. Helmut Huber und war auch viele Jahre lang der "Boss" unserer Eishockeyspieler. In seiner Zeit erfolgte auch die Umwandlung des KAC von der Sektion in einen selbständigen Vereine im Rahmen der KACFamilie.


ab 1998 Mag. Karl Robatsch:
In seine Obmannschaft fallen sehr große int. Erfolge. Sandra Kleinberger gelangte dreimal ins Finale bei Kadetten-WMs, Mit Michael Gruber und Sandra Kleinberger gab es Qualis zur Kad.-WM. Am wirkungsvollsten war aber seine Entscheidung, Tamas Medgyes aus Budapest als Trainer zum KAC zu holen. da er und sein Co-Trainer W. Gasser vor allem Sandra Kleinberger und Thomas Macher weit nach vorne brachten.


Ab 2000 Dipl. Päd. Ing. Peter Brigola ...


2003 bis 2010 Ingomar Seebacher:
Er übernahm den KAC Fechten in schwerer Zeit. Finanzen verbraucht, kaum Fechter im Club. Mit ihm ging es mit den KAC Fechtern wieder bergauf. Präsident Seebacher holte Karl Robatsch als Trainer zum KAC (2005), scharte ein "arbeitsintensives" Team um sich (Mag. Ingrid Macher, Otto Gastl, Werner Puchacher, Evelin Kurz, Sonja Gruber, Herbert Hofer usw.) und sanierte mit Veranstaltungen wie dem Alpen-Adria-Jugendfechtturnier und dem Säbel Weltcup um die Rose vom Wörthersee bzw. den Pokal der Landeshauptstadt Klagenfurt die Finanzen. Auch ein Jahrhundertcoup gelang ihm, indem er es mit seinem Team zustande brachte, in der HAK Klagenfurt eine Fechthalle (von der schon Regierungsrat Hans Wehr 1924 geträumt hatte) einzurichten.
Mit Laura und Lukas Puchacher sowie Thomas Loibnegger gab es österr. Vizemeistertitel, Ines Kopeinig und Laura Friedl wurden Österr. Juniorenmeister. Friedl wurde gar 7. der U-23 EM, Kopeinig gelangte in die +16 bei JWC Turnieren. Beii den Staatsmeisterschaften erkämpfte Sandra Kleinberger 4 Goldmedaillen, es wurden Silber- und Bronzemedaillen in den Mannschaftsbewerben eingefahren. Sandra Kleinberger siegte bei den Europ. Kontinentalausscheidungen in Lissabon für Peking 2008, wahr für Olympia qualifiziert, wurde aber aufgrund nicht nachvollziehbarer Entscheidungen des ÖOC nicht nach Peking entsandt.
Im Jahr 2009 avancierte der KAC zum stärksten Kärntner Fechtclub. Sandra Kleinberger (Florett), Laura Friedl (Säbel), Laura Puchacher (Degen) führten die Österreichischen Ranglisten an und starteten mit Thomas Macher bei EM + WM.

ab 2010 Werner H. Puchacher:
Der "Cheforganisator" der letzten Jahre übernahm auf Ersuchen von Ingomar Seebacher die Führung des KAC Fechten. Zu einem Zeitpunkt, als der KAC mit 2 Staatsmeistertitel und 2 Österreichische Meistertitel sehr gut aufgestellt war.
Unter seiner Führung richtete der KAC 2011 in der Messehalle die Europameisterschaften der Kadetten in allen Waffen aus. Der EFC bescheinigte in seinen Protokollen... "Weltklasse". Sozusagen zum Drüberstreuen gab es viele nationale Titel. Sandra Kleinberger wurde zum 7. Male Staatsmeisterin mit dem Florett und holte gemeinsam mit Laura Puchacher "Bronze" im Degen. Laura Puchacher verteidigte ihre Titel aus dem Vorjahr sowohl bei den Juniorinnen wie auch bei den Kadettinnen und Bruder Lukas wurde erstmals Österreichsicher Meister im Degen (Kadetten).