Fechtlinks Österreich

Österreichischer Fechtverband

1887 in Mannheim: Gründung des deutsch-österr. Fechtverbandes durch den Wiener Fechtmeister Johann Hartl.
1888 in Wien: ebenfalls durch Hartl wurde der "Österreichische Fechter-Verband" und durch Constantin von Schilder der "Verband österreichisch-ungarischer Fecht-Clubs" gegründet.
1897 in Berlin: neuerlich die Gründung eines deutsch-österr. Fechtverbandes. Im gleichen Jahr wurde der "Deutsch-Österr. Fechterbund aus der Taufe gehoben. Ab 1901 war der Sitz des DÖFB in Wien, Vorsitzender der Wiener Dr. Camillo Müller vom Union-Fechtclub.
1904 in Wien: Luigi Barbasetti gründet die "Akademie der Fechtkunst". Die AdFÖ teilte sich in zwei Sektionen (Amateure und Profis). Am 14. Mai 1906 fanden die ersten Meisterschaften von Österreich (im Prater) im Florett und Säbel statt.
1905 in Wien: war die Geburtsstunde des Österr. Fechterbundes (ÖFB). Bereits 1911 gab es eine Fusionierung der AdFÖ mit dem ÖFB, wobei der ÖFB zu existieren auf hörte. 1914 trat der Amateurverband der AdFÖ der FIE (Federation Internationale d` Escrime) bei.
Am 1.10.1929 wurde der Österreichische Fechtverband gegründet. Gründungsmitglieder waren Richard Brünner, Dr. Felix La Croix, Kurt Oberleithner, Hans Schönbaumsfeld, Dr. Kurt Ettinger und Hans Toch. Richard Brünner war der erste Präsident des ÖFV.
1934 kam es zur Umorganisierung des österr. Sports. Die "Österr. Sport- und Turnfront" wurde geschaffen. Der ÖFV bildete die 8. Gruppe. 1938 (nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich) wurden der ÖFV und 1939 auch die Akademie der Fechtkunst aufgelöst.
1946 wurde der ÖFV wieder gegründet, dabei machten sich Dr. Franz Chrudimak, Oberst Richard Verderber, Rudi Losert und Hans Toch verdient. Erster Präsident nach 1945 wurde Oberstleutnant Friedrich Golling.
Seit 2008 ist Dipl. Ing. Markus Mareich Präsident des ÖFV.

Schulsport Leistungsmodell Kärnten

Der Verein Schulsportleistungsmodell Kärnten hat die Aufgabe Leistungssport und Bildung optimal zu fördern. Er ist Bindeglied und Servicestelle zwischen den beiden Sport-BORG" Klagenfurt und Spittal, sowie den Fachverbänden und Vereinen.

Kärntner Landesfechtverband

Der KLFV wurde 1954 von den Vereinen KAC, Werksportgemeinschaft Radenthein und Union Klagenfurt gegründet. Der erste gewählte Präsident war Dr. Bruno Urmann der WSG Radenthein.
Auf Dr. Urmann folgte 1955 Oberst Rudolf Willam, damals Sektionsleiter Fechten der WSG Radenthein. Dkfm. Hugo Weczereck (KAC) wurde 1960 zum Präsidenten des KLFV gewählt. Er sollte dies bis 1977 bleiben. In seine Ära fällt die erfolgreiche Säbelzeit mit Fritz Prause und Hans Brandstätter.Nach Weczereck folgte Prof. Dkfm. Dr. Hellmut Huber vom KAC. Ihm gelang die Installierung des Leistungsmodells "Fechten in Kärnten". Im Jahr 2000 wurde der Rechtsanwalt Dr. Karl Safron (KAC) Präsident des KLFV, der maßgeblich an der Installierung der KAC Stiftung mitgewirkt hat.

2006 wurde Ing. Hubert Erber zum Präsidenten des KLFV gewählt. Eines seiner Ziele war, dass in Kärnten flächendeckend Vereine gegründet werden. Nach seinen Vorstellungen sollte es zumindest in jeder Bezirksstadt einen Fechtclub geben. Er ging gleich mit gutem Bespiel voran und gründete den Hermagorer-Fecht-Club. Ihm folgte Franz Janschitz.....

Allgemeiner Sportverband Kärnten

Die Gründung des Allgemeinen Sportverbandes Österreichs (ASVÖ) war die logische Folge einer Entwicklung der Sportstruktur in allen österreichischen Bundesländern, die unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges eingesetzt hat.

Der ASVK (Landesverband Kärnten) wurde 1949 gegründet. Im Gründungsjahr 1949 wählten die 15 Mitgliedsvereine Herrn Dr. Franz Feldner zum ersten Vorsitzenden des ASVÖ Kärnten. Ihm folgte 1958 Bergrat DDI Dr. h.c. Gustav Heinisch, der in den Jahren seiner Tätigkeit zu einem Vorkämpfer für die Kärntner Sportjugend wurde. Im Jahre 1976 wurde der bekannte Allroundsportler und nunmehrige Ehrenpräsident Hans Wagner zum Präsidenten gewählt. In der Zeit von 1988 bis 2000 stand OStR. Prof. DI Gustav Graber als Präsident dem ASVÖ Kärnten vor. Im Oktober 2000 übernahm Dir. Johann Führer für 2 Perioden das Amt des Präsidenten. Seit der einstimmigen Wahl im Rahmen der 34. ordentlichen Generalversammlung vom 19. Oktober 2007, führt Kurt W. Steiner als Präsident den ASVÖ Kärnten an.

KAC Eishockey

Der Rekordmeister KAC blickt auf eine rekordverdächtige Geschichte zurück, auf die wir stolz sein können. Die 28 Meistertitel der letzten Jahrzehnte zeigen die tollen Leistungen unseres Teams auf.
Der KAC wurde 1909 als Fußballverein gegründet. Von Anfang an wurde im Club auch gefochten (gesellschaftlich).

ASC Wien

Um den zahlreichen Studenten des Fechtbetriebes am Universitätssportinstitut auch die Teilnahme an Turnieren zu ermöglichen, lag es nahe eine Fechtsektion innerhalb des bereits bestehenden "Akademischen Sport Clubs" zu gründen. Prof. Mag. Manfred Behrendt, seit 1962 als Universitätsfechtmeister am Universitätssportinstitut tätig, stellte am 16. November 1970 einen diesbezüglichen Antrag an den Österreichischen Fechtverband. Die Sektion Fechten des ASC wurde als Verein in den ÖFV aufgenommen, erster Sektionsobmann war Herr Peter Ulrich Pur, der später Präsident des ÖFV wurde.
In den folgenden Jahren bis zur Gegenwart stellten sich ausgezeichnete, sportliche Erfolge ein. Erffolgreichste FechterInnen des ASC sind Ingrid Gosch und in der Gegenwart Dorli Tanzmeister.

Steiermärkischer Landesfechtclub

In den Siebzigerjahren des 16. Jahrhunderts tauchte ein Fechtmeister in Graz auf und errichtete eine Fechtschule.

Doch erst im Jahre 1623, am 23.Jänner wurde von den Verordneten des Herzogtums Steyr der Antrag gestellt, in der Steiermark eine "landschaftliche Fechtschule" zu schaffen. (Antrag auf Ernennung von eigenen Meistern in den sogenannten freien Künsten: reiten, fechten und tanzen). Am 6.Juli 1624 wurde der erste Fechtmeister in der Person des Andreas Felder angestellt.
Das Jahr 1863 brachte eine große und gründliche Veränderung. Der Landtag beschloß, keine Landesmittel mehr für den landschaftlichen Tanzlehrer, landschaftlichen Bereiter und landschaftlichen Fechtmeister zur Verfügung zu stellen.
Bereits am 23. Dezember 1876 erfolgte die Wahl der Funktionäre für den Steiermärkischen Fechtclub.

Am 6.November 1891 entstand der sogenannte Waffenklub, welcher sofort sehr viele Mitglieder umfaßte und seine Tätigkeit unweit des steirischen Fechtclubs, nämlich in der Bürgergasse entfaltete. Da dessen Fechtmeister jedoch bald verstarb, wurde 1894 vom Waffenklub der Antrag gestellt, sich mit dem steirischen Fechtclub zu fusionieren.

Am 5.März 1894 wurde deshalb ein neuer Klub mit dem Titel Steiermärkischer Landesfechtclub" gegründet. Dzt. Präsident des STLFC ist Dipl. Ing. Markus Mareich.

Wiener Sportclub

Der Fechtsport wird im Rahmen des WSC seit dem Jahr 1886 ausgeübt und war während dieser weit mehr als hundert Jahre immer einer der zuverlässigsten Säulen des Vereins.

Der Wiener Sportclub hat sich vor allem der Pflege des Säbelfechtsports verschrieben. So ist es nicht verwunderlich, dass der WSC österreichischer Rekordmeister in dieser Waffengattung ist.

Fechtunion Linz

Die Fecht-Union Linz (FUL) wurde im Jahr 1956 gegründet (als Sektion der Sportunion Linz). Weitere Sektionen der Sportunion Linz sind Turnen Linz-Stadt, Turnen Linz-Lustenau und Tennis UTC Linz-Oed. Die FUL ist die einzige Sektion mit Leistungsriegen und gilt als eines der Österreichischen Leistungssportzentren im Degen-Fechtsport.

Salzburger Landesfechtverband

1653: In Salzburg gründet Erzbischof Paris Lodron im heutigen Museum Rupertinum ein Edelknabeninstitut, in dem bei "exercitia corporis" neben Tanzen, Reiten und Ballspiel das Fechten gelehrt wurde. Dieses Jahr gilt als Geburtstunde des Sportfechtens in Salzburg.
1800: Noch immer fristet das Stichfechten bei uns ein kümmerliches Dasein, obwohl hervorragende Meister wie Gustav Hergsell nach französischem Vorbild unterrichten.
1957: Der Salzburger Landes-Fechtverband wird gegründet. Präsident des Landesverbandes ist dzt. Roman Hinterseer.

Fechtclub Vöcklabruck

1952: Erste Vereinsgründung in Lenzing - ATSV Lenzing.
1953: Am 5. Oktober Gründung des Fechtklubs Vöcklabruck
1962: Am 1. April Eingliederung als selbständige Fechtsektion des SV Eternit in den Werkssportverein der Eternitwerke.
1998: Am 25.Juni Auflösung der Sektion Fechten des SV Eternit und Neugründung des Fechtklubs Vöcklabruck.

OÖLFK

Der OÖLFK ist der älteste Fechtklub Oberösterreichs und der drittälteste Fechtklub Österreichs. Die Vereinsgründung erfolgte 1902.